Ziele

1
Der Staat akzeptiert Schulen privater Trägerschaft als Kooperationspartner oder Mitanbieter neben den staatlichen Schulen.

2
Die Kostenwahrheit (=Vollkostenrechnung) bildet eine unabdingbare Voraussetzung für ein fruchtbares Miteinander von staatlichen und privaten Anbietern.

3
Der Staat setzt die Rahmenbedingungen und kontrolliert konsequent deren Umsetzung. Durch Aufgliederung in «Muss und Kann»-Kriterien fördert er pädagogisch-didaktische Vielfalt.

4
Der Staat schafft wirtschaftlichen Wettbewerb durch neue Finanzierungsformen.

5
Es gilt der Grundsatz der Autonomie der einzelnen Schule in inhaltlich-pädagogischer Hinsicht.

6
Öffentliche Submission von Bildungsleistungen. Sämtliche neuen Aus- und Weiterbildungsangebote werden öffentlich ausgeschrieben.

7
Leistungsaufträge, verbunden mit Globalbudgets. Der Staat erteilt entsprechend den gesetzten Rahmenbedingungen Leistungsaufträge und stellt ein Globalbudget zur Verfügung.

8
Paritätischer Einsitz in bildungspolitische Aufsichtsgremien. Sämtliche Bildungsanbieter sind berechtigt, durch Vertreter/ innen in ihnen entsprechenden bildungspolitischen Kommissionen und Aufsichtsgremien Einsitz zu nehmen.

9
Private Ausbildungskosten sind steuerlich absetzbar. Sämtliche Aus- und Weiterbildungskosten von staatlich akkreditierten Ausbildungsangeboten sind vom steuerbaren Einkommen abzugsberechtigt.

10
Finanzierung der Lehrmittel und Benutzung der Kultur- und Sporteinrichtungen.
Schüler/ innenprivater Ausbildungseinrichtungen sind berechtigt staatliche Leistungen analog Staatschüler/ innen in Anspruch zu nehmen, z.B. Lehrmittel sowie Kultur- und Sporteinrichtungen.

11
Gleichberechtigte Stipendienvergabe für Staats- und Privatschüler/ innen. Stipendienberechtigte können zwischen sämtlichen staatlich akkreditierten Ausbildungen frei wählen. Die Bemessungsgrundsätze sind für alle gleich.

12
Staatliche Lehrerweiterbildungsangebote können von Privatschullehrern/ innen zu gleichen Bedingungen genutzt werden wie von Staatsschullehrkräften.

Gesellschaftspolitische Konsequenz eines freiheitlichen Bildungssystems

  • Individuelle Wahlmöglichkeit auf allen Stufen.
  • Echte Chancengleichheit.
  • Direktzahlungen mittels Schülerpauschalen.